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Allgemein
Eingetragen von "julia" am 10.11.2006, 11:10h Mitte der 60er-Jahre verwirklicht der Schweizer Peter Monteverdi seinen Traum vom selbst entworfenen luxusauto. Neben edlen Coupés und Cabrios entsteht ab 1970 dieser ultraflache Mittelmotor-Sportwagen. Doch trotz eines 450-PS-V8 kommt er nie richtig ins Rollen. Peter Monteverdis Karriere verläuft rasant, unvorstellbar rasant für Schweizer Verhältnisse, und das erst recht, wenn wir sie aus heutiger Sicht Revue passieren lassen: 1956 erbt der 22-Jährige, vom Rennsport begeisterte Mechaniker die Baseler Autowerkstatt seines Vaters. Er knüpft Kontakte zu Enzo Ferrari, kauft einen gebrauchten 250 GT und erreicht ein halbes Jahr später den Importeurstatus für die Schweiz mit Ausnahme von Bern. Aber schon in den frühen 60ern überwirft er sich mit Ferrari, sattelt um und verkauft Jensen, Rolls-Royce und Bentley, später auch BMW. Nebenbei konstruiert, baut und pilotiert Monteverdi Formel-Rennwagen, bis 1961 ein schwerer Unfall auf dem Hockenheimring seine Rennfahrerlaufbahn beendet. Danach widmet er sich einem neuen Ziel: Er träumt davon, unter eigenem Namen Luxusautos zu bauen. Die Zutaten dafür stehen in den Schaufenstern seiner Autohäuser: Luxuriös und handgefertigt wie ein Rolls-Royce, schnell wie ein Ferrari und mit Großserienantrieb wie ein Jensen V8, so soll der erste und einzige Schweizer Sportwagen der Nachkriegszeit für Aufsehen sorgen. Bekannte Mängel
Kauftipps
Rückrufaktionen
Karosserie
Motor
Eingetragen von "julia" am 10.11.2006, 11:10h
Der unter einer wärme- und schallisolierenden Hülle verborgene Motor erreicht tatsächlich die angegebene Leistung, streckt aber immer noch wie ein ausgewachsener Sennenhund den Kopf zwischen die Sitzlehnen und beansprucht den größten Teil des Innenraums für sich. Einsteigen, ohne sich den Schädel zu stoßen, ist eine Kunst, und die harten Sitze erfordern selbst von Freunden exotischer Sportwagen Kompromissbereitschaft. Auch wenn Monteverdis Raubfisch schließlich die 280-km/h-Marke knackt: Der Zug ist abgefahren. Noch während der Schweizer an seinem Auto feilt, treibt die Konkurrenz das Sportwagen-Design ins nächste Jahrzehnt: Lamborghini Countach, Maserati Bora und Ferrari BB stehlen dem Hai die Show, und bei ihnen lassen sich die Zündkerzen.
Modellvarianten
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